11.03.20, 20:56:00

Zweite „drinnen-draußen“-Gewerkschaftsversammlung in der JVA Werl

Es ist bezeichnend für die Situation in den Knästen, dass wir über so etwas Selbstverständliches wie eine Gewerkschaftsversammlung überhaupt berichten müssen. Leider haben die meisten Anstaltsleitungen ein Problem mit sozialpolitischem Engagement von Gefangenen. Gewerkschaftliches Engagement wird nicht gerne gesehen. Viele Anstaltsleitungen verhalten sich wie manche Großkonzerne draußen. GewerkschafterInnen werden in ihrer Arbeit behindert und unter Druck gesetzt. Auch in der JVA Werl existieren solche Kräfte. Zum Glück gibt es aber einzelne in der Anstaltsleitung, die nicht der Ansicht sind, dass Gefangene politisch entmündigt seien und am besten ruhig sein sollen.

In der Sicherungsverwahrung ist es für die gefangenen Kollegen sicherlich einfacher untereinander gemeinsam zu diskutieren als in der Strafhaft. Aufgrund längerer Aufschlusszeiten und weniger räumlicher Trennung. So können sich unsere Kollegen in Werl regelmäßig austauschen. In Strafhaft besteht oft wenig Kontakt unter den gefangenen Gewerkschaftsmitglieder, durch die Aufteilung in verschiedenen Hafthäusern und Abteilungen. Deshalb muss unser Ziel sein, allen gefangenen GewerkschafterInnen regelmäßige gemeinsame Versammlungen zu ermöglichen, bzw. sie in ihrem Kampf dafür zu unterstützen. Also erstmal grundsätzliche Versammlungsmöglichkeiten der GewerkschafterInnen drinnen untereinander! Aber auch Vernetzungs-Versammlungen mit Mitgliedern der Soligruppen draußen! Basisdemokratie darf nicht vor den Knastmauern enden!

Am 21.2. war ich (Gerhard von der Soligruppe NRW) zum zweiten Mal in der Sicherungsverwahrung der JVA Werl, um mit den versammelten Kollegen zu sprechen. Über den Ablauf dieser Veranstaltung haben wir anschließend ein Telefongespräch mit dem Sprecher der Gefangenengewerkschaft in Werl geführt.

Soligruppe NRW der Gefangenengewerkschaft

03.02.20, 19:29:00

Kameras stoppen 2 --- Januar 2020

Dieses Interview ist das zweite in der Reihe zur Initiative Kameras stoppen ...

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30.01.20, 17:53:00

Gegen den kleinen und grossen Knast ... Kameras stoppen

Die Kölner Initiative Kameras stoppen richtet sich gegen die polizeiliche Videoüberwachung in Köln. Ziel der Kampagne ist es, die bestehende Videoüberwachung einzustellen und geplante zu verhindern. Die Kampagne will Einfluss auf die öffentliche Meinung nehmen und einen breiten Diskurs über die zunehmende Einschränkung von Bürger*innenrechten anstoßen... dazu ein Studiogespräch

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06.01.20, 16:13:00

Knast neu denken ... ein Interview

Studiogast: Susanna

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04.12.19, 17:52:00

Fragwürdiges Rechtsinstitut endlich abschaffen ---- Veranstaltung zur SV

Im Rahmen einer Versammlung der GG/BO SV konnte Gerd von der GG/BO Soligruppe Köln mit dem Gefangenensprecher in der JVA Werl sprechen