30.04.20, 00:17:00

Amnestie jetzt ....Covid 19 im Knast

Die Maiausgabe des Knastradios beschäftigt sich auch weiterhin mit dem Thema "Pandemie und Gefängnis" -- unter anderem mit einem Gespräch zweier Knastaktivisten aus Köln und Schwerin :

Der Virus selbst ist klassenneutral, aber die Verhältnisse, in denen die Menschen ihm ausgesetzt sind, sind es nicht.
Obdachlose, Gefangene, Alte --auf ihre Verwertbarkeit hin überprüft und verworfen, werden die ersten sein, die einem höheren Prinzip geopfert werden..

"....Das System wird mit aller Wucht zurückgefahren , wenn sich nach Corona etwas ändert, dann unsere Wut und die Schärfe unseres künftigen Widerstands " .

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13.04.20, 14:02:00

Zur Infizierung freigegeben? -- Sondersendung zu Knast und COVID-19( aus MV und NRW)

Zwei Berichte - ein Situation : In der JVA Bützow (MeckPomm) und einer JVA in NRW sind die Gefangenen verschärften Risiken ausgesetzt: Während sie Schutzmasken nähen ( von denen sie selber keine bekommen), werden die Kontakte nach draussen entweder gestrichen oder verkürzt, während die Schliesser*innen unkontrolliert rein und rausgehen können, sich gruppenweise treffen können....

eine gemeinsame Sendung vom Autonomen Knastprojekt Köln https://akpradio.podspot.de
und Stoergeraeusch Schwerin ( Knastradio aus Meck Pomm)

der komplette Bericht aus einer JVA in NRW von der Soligruppe GG/BO in NRW auf dieser Seite ..... !!
"wege durch den knast" hat eine information zum thema "covid-19 im Knast" herausgegeben, um die o.a. Ängste und Verunsicherungen der gefangenen aufzugreifen und sie zu informieren ... das wird hier gerne verlinkz

https://www.grundrechtekomitee.de/details/corona-informationen-zur-besonderen-situation-in-haft

02.04.20, 14:31:00

Volles Risiko - Sendung zu COVID -19 in den Gefängnissen von NRW

Bericht von Angehörigen der Gefangenen in NRW über die (lebensgefährlichen) Bedingungen in den Knästen zu Zeiten von Corona

Eine Sendung der Soligruppe Köln der Gefangenengewerkschaft/BO

11.03.20, 20:56:00

Zweite „drinnen-draußen“-Gewerkschaftsversammlung in der JVA Werl

Es ist bezeichnend für die Situation in den Knästen, dass wir über so etwas Selbstverständliches wie eine Gewerkschaftsversammlung überhaupt berichten müssen. Leider haben die meisten Anstaltsleitungen ein Problem mit sozialpolitischem Engagement von Gefangenen. Gewerkschaftliches Engagement wird nicht gerne gesehen. Viele Anstaltsleitungen verhalten sich wie manche Großkonzerne draußen. GewerkschafterInnen werden in ihrer Arbeit behindert und unter Druck gesetzt. Auch in der JVA Werl existieren solche Kräfte. Zum Glück gibt es aber einzelne in der Anstaltsleitung, die nicht der Ansicht sind, dass Gefangene politisch entmündigt seien und am besten ruhig sein sollen.

In der Sicherungsverwahrung ist es für die gefangenen Kollegen sicherlich einfacher untereinander gemeinsam zu diskutieren als in der Strafhaft. Aufgrund längerer Aufschlusszeiten und weniger räumlicher Trennung. So können sich unsere Kollegen in Werl regelmäßig austauschen. In Strafhaft besteht oft wenig Kontakt unter den gefangenen Gewerkschaftsmitglieder, durch die Aufteilung in verschiedenen Hafthäusern und Abteilungen. Deshalb muss unser Ziel sein, allen gefangenen GewerkschafterInnen regelmäßige gemeinsame Versammlungen zu ermöglichen, bzw. sie in ihrem Kampf dafür zu unterstützen. Also erstmal grundsätzliche Versammlungsmöglichkeiten der GewerkschafterInnen drinnen untereinander! Aber auch Vernetzungs-Versammlungen mit Mitgliedern der Soligruppen draußen! Basisdemokratie darf nicht vor den Knastmauern enden!

Am 21.2. war ich (Gerhard von der Soligruppe NRW) zum zweiten Mal in der Sicherungsverwahrung der JVA Werl, um mit den versammelten Kollegen zu sprechen. Über den Ablauf dieser Veranstaltung haben wir anschließend ein Telefongespräch mit dem Sprecher der Gefangenengewerkschaft in Werl geführt.

Soligruppe NRW der Gefangenengewerkschaft

03.02.20, 19:29:00

Kameras stoppen 2 --- Januar 2020

Dieses Interview ist das zweite in der Reihe zur Initiative Kameras stoppen ...

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